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Duftpelargonie als Aromaspender

Freitag, 2020-08-14 11:00, Eintrag von Diana
Kategorien: Kräuterküche



Wissenschaftler haben versucht, Pelargoniumzellen im Reagenzglas zu züchten, um günstiger an ihr Aroma für die Nahrungsmittel- und Parfümindustrie zu gelangen.
Die Pelargonie gehört wie die Geranie zu den Geraniengewächsen, doch es ist tatsächlich eine andere Gattung. Noch genauer handelt es sich hier um eine Duftpelargonie, die ihre Heimat in Südafrika hat. Bereits seit dem 17. Jahrhundert werden diese in Europa kultiviert.

Die Pflanze kann inzwischen in nahezu jeder Duftrichtung bezogen werden und eignet sich dann mitunter als Gewürz. In den komplexen aromatischen Ölen wurden mehrere Tausend Bestandteile identifiziert. Sie weisen beispielsweise entscheidende Ähnlichkeit mit Zitronen-, Orangen-, Rosen-, Muskat-, Eukalyptus- und Pfefferminzöl auf.
Verschiedene Arten liefern das Geraniumöl, welches zum Strecken von Rosenöl verwendet wird. Bourbonöl wird als das Edelste angesehen und stammt aus der Karibik.

In ihrer Heimat werden viele Arten als Heilmittel verwendet – vorwiegend bei Bronchialbeschwerden (da sie schleimlösend wirken), Verdauungs- und Hautproblemen. Es gibt eine Reihe von Arten mit knolligen Wurzeln, aus denen Pulver gegen Durchfall gewonnen wird.
In Deutschland ist die Pflanze zur Stärkung der Immunabwehr aus dem Mittel Umckaloabo bekannt.

Erntezeit ist im Spätsommer. Die Blätter können jedoch das ganze Jahr über verwendet werden. Diese wärmeliebenden Pflanzen musst Du im Winter ins Haus holen. Sie mögen keinen Frost.

(Quelle für meinen Text: Kräuter - die große Enzyklopädie aus dem DK-Verlag )

Nächste Woche gibt es bei mir ein Kuchenrezept mit Zitronenpelargonie und Kornblumenblüten.